Günstiger gehts mit Sonnenenergie

Die Gemeinde Roggenburg informiert in Zusammenarbeit mit der Regionalen Energieagentur Ulm.

 

 

Günstiger geht´s mit Sonnenenergie

Photovolatik- und Solarthermieanlagen sparen bares Geld - trotz Investitionskosten

 

Strom und Wärme aus der Sonne beziehen - das liegt immer mehr im Trend. Doch wie viel Gewinn machen die Nutzer dabei konkret? Dazu hier zwei Rechenbeispiele, beide ausgehend von einem Hausdach mit Südausrichtung und 30 Grad Dachneigung. Wir rechnen mit einer realistischen Lebensdauer der Module von 25 Jahren. Weitere Fragen zur Berechnungsgrundlage beantworten wir gern im persönlichen Gespräch.

 

Beispiel 1 - Photovoltaik: 

Unser Beispielhaushalt besteht aus 4 Personen und hat einen Stromverbrauch von 4.000 kWh im Jahr. Beim Preis von 29 Cent pro kWh ergeben sich jährliche Stromkosten von 1.160 Euro.

Wird auf dem Dach eine PV-Anlage aus 21 Modulen mit einer Leistung von 7,4 Kilowattpeak installiert, ergäbe sich ein Stromertrag von zirka 7.300 kWh pro Jahr. Ohne Speicher kann der Haushalt davon 20 bis 30 % selbst nutzen, mit Speicher wäre der Eigenverbrauch noch deutlich höher.

Die Investition in die Anlage kostet rund 13.000 Euro, der Unterhalt inklusive der Rücklagen kostet etwa 300 Euro im Jahr. Diese Summen miteinberechnet, ergäbe sich noch ein Plus von 750 Euro im Jahr, um die sich die Stromkosten reduzieren - auf dann 410 Euro jährlich.

Auf 25 Jahre gerechnet, würde diese PV-Anlage ca. 182.500 kWh Strom erzeugen, knappe 100 Tonnen CO2 sparen.

Zuschüsse in Bayern: Zuschüsse für PV-Anlagen gewährt das Land Bayern im 10.000-Häuser-Programm. Dieses fördert die Erst- oder Ergänzungsinstallation von PV-Anlagen in Verbindung mit Batteriespeichern.

Unser Tipp: Der Landkreis Neu-Ulm bietet auf seiner Internetseite einen Solarrechner an. Mit dessen Hilfe lässt sich das Solar-Potenzial des eigenen Daches abschätzen. Zu finden ist der Solarrechner unter https://solarkataster-neu-ulm.mysolvation.com/

 

Beispiel 2 - Solarthermie:

Unser Beispielhaushalt verbraucht im Jahr 3.500 Liter Heizöl. Beim Preis von 70 Cent/Liter ergeben sich Kosten von 2.450 Euro. Dazu kommt fürs Jahr 2021 die CO2-Steuer von 300 Euro (2025 wird sie schon bei 660 Euro liegen).

Nun installieren die Hausbesitzer 2 Module mit zirka 5 m² Kollektorfläche zur Brauchwassererwärmung. Der dazugehörige Schichtenspeicher mit Frischwasserstation sollte ein Fassungsvermögen von ca. 600 - 800 Litern haben.

Im Jahr erzeugt die neue Anlage eine Wärmemenge von knapp 2.600 kWh. Bei den aktuellen Heizöl- und CO2-Preisen im Jahr 2021 ergibt sich eine Ersparnis von 200 € im Jahr bei einer Investitionssumme von 5.500 €.

Auf 25 Jahre gerechnet, könnte diese Brauchwassersolarthermieanlage ca. 65.000 kWh fossile Energie und knappe 20 Tonnen CO2 sparen. Ein kleiner Nebeneffekt ist, dass die Lebensdauer des Heizsystems auch erhöht werden kann.

Zuschüsse: Die Investition kann mit bis zu 30% aus der BEG-Förderung bezuschusst werden und verringert sich in unserer Rechnung damit um 1.650 Euro.

 

 

 

Noch Fragen?  

 

Alle Fragen zum energieeffizienten Bauen und Wohnen beantworten die Experten der Regionalen Energieagentur Ulm gerne persönlich. Sprechen Sie uns an! Die Reginoale Energieagentur hilft Ihnen beim Energiesparen! Nutzen Sie unser kostenloses und unabhängiges Erstberatungsangebot!

 

 

Kontakt

Regionale Energieagentur Ulm

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